Bregenzer Festspiele 2021

Die Bregenzer Festspiele sind ohne Zweifel eine Referenz in so vielen Dingen. Die spektakulären Inszenierungen und Bühnenbilder vor der atemberaubenden Bodenseekulisse sind nur einige der vielen Alleinstellungsmerkmale dieser fantastischen Institution in der europäischen Kulturlandschaft.

Seit 1999 arbeitet man in Bregenz nun mit Lautsprechern aus dem Hause Kling & Freitag und nicht wenige unserer Systeme wurden speziell für die Seebühne angepasst oder eigens entwickelt. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder etwas dazu beitragen, das fantastisch umhüllende 3D-Sound-Erlebnis noch etwas zu verbessern. Durch unseren speziell für diese Anwendung entwickelten Untersitz-Lautsprecher „LINUS“ werden dem Zuhörer sehr frühe Reflexionen des Direktsignals von hinten unten zugespielt um ein erheblich direkteres Klangbild zu erzeugen, aber durch geschickte zeitliche Abstimmung die Ortung deutlich auf der Bühne zu belassen. Der Eindruck wird klarer und frischer, ohne im Geringsten vom Bühnengeschehen abzulenken.

Durch die einzigartigen Technologien „Bregenz Open Acoustics 2.0“ Systems zur Quellenpositionierung und das herausragende Nachhallsystem „VIVACE“ von Müller BBM wird in Bregenz unter freiem Himmel ein Klangeindruck erweckt, als säße man in einem großen Konzertsaal. Die Wiener Symphoniker werden Abend für Abend live aus dem Festspielhaus gleich nebenan auf das Lautsprechersystem der Seebühne übertragen und in ihrer vollen Dynamik wiedergegeben. Schließt man für einen Moment die Augen, ist einfach alles am richtigen Platz. Jedes Instrument und jeder Sänger ist präzise zu orten, alle Feinheiten werden in höchster Auflösung abgebildet.

Wir sind stolz darauf, seit so vielen Jahren ein Teil dieser atemberaubenden Erfahrung zu sein.

STIMMEN

„Unmittelbar, wenn man bei laufender Beschallung in jenem Bereich Platz nimmt, in dem die LINUS verteilt ist, sollen die Zuhörer nicht das Gefühl bekommen, dass sie auch von unten beschallt werden. Erst wenn man die Untersitzbeschallung ausschaltet, bemerkt man den drastischen Effekt, den die LINUS erzeugen. Das Klangbild wird deutlich kleiner und rückt weit in Richtung Bühne und somit vom Zuhörer weg. Umgekehrt formuliert erzeugen die LINUS eine klangliche Nähe, die wir sonst nicht erreicht hätten. Wenn man diese Nähe einmal im Vergleich zu der Distanz gehört hat, möchte man diese nicht mehr missen.“

Clemens Wannemacher
Leitung Tonabteilung, Bregenzer Festspiele

„Für die Raumklangerzeugung auf der extrem breiten Tribüne der Seebühne müssen die verwendeten Lautsprecher eine Vielzahl ganz besonderer Qualitätsanforderungen erfüllen. In verschiedenen umfangreichen Vergleichstests sowohl auf der Seebühne als auch in unserem Labor hat sich gezeigt, dass die Kling & Freitag Lösung genau die erforderliche Präzision im Abstrahlverhalten zusammen mit einer sehr schönen Klangqualität erreicht. Dass die hohe Erwartung aus dem Testaufbau von der finalen Installation dann nochmal deutlich übertroffen wurde, war eine sehr schöne Überraschung.“

Gunter Engel
Diplom Physiker, Müller-BBM GmbH

„Die Bregenzer Festspiele scheuten keine Kosten (nämlich stolze 2,5 Millionen Euro), ihr seit 15 Jahren bestehendes und damals revolutionär innovatives Akustik-System „Bregenz Open Acoustics“ BOA rundum zu erneuern und das bisherige Lautsprecher-Band durch 29 auf Pfosten platzierte Lautsprecher zu ersetzen. Was bisher hervorragend klang, tönt nunmehr phänomenal.“

Charles E. Ritterband
klassik-begeistert.de

„Schön, dass es keineswegs ein Spektakel mit überwältigenden Schauwerten bleibt. Nach anfänglichen unübersichtlichen Massenszenen – Stölzl hat den Hof des Herzogs von Mantua als bunte, agile Zirkustruppe dargestellt – gelingt es der Inszenierung, auf die zentralen intimen Szenen zu fokussieren. Dass Julia Jones (erstmals dirigiert eine Frau das Spiel auf dem See) die Wiener Symphoniker hervorragend im Griff hat und an den richtigen Stellen zu dosieren versteht, ist dabei ebenso entscheidend wie die phänomenale Tonanlage, die es möglich macht, auch am See mit Arien beim Publikum anzukommen, ohne sich dabei die Seele aus dem Leib schreien zu müssen. Davon profitieren Emotion und Ausdruck gleichermaßen.“

VOL.AT
Presseartikel VOL.AT

 

CASE STUDY PDF: DOWNLOAD